Auf ein Wort!

Oh nein, jetzt treibt sich dieser Spacko auch noch im Netz rum!!! Tut dat Not?!? Aber hallo! Hier gibt es Interviews, Reviews und mehr. Allem gemeinsam: Der ganze Krempel ist komplett von mir! Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden... Was wollt Ihr sonst noch hier sehen? Ideen habe ich reichlich, möchte aber zuerst wissen, was Euch interessiert. Teilt es mir mit, z.B. als Kommentar. Spezielle Fragen zu mir und meiner Arbeit, Lob und Kritik aller Art ("Wie besoffen muß man sein, um so einen Mist zu verzapfen?") - egal was. Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt... Haut rein, Ihr Eierbären! Michael P.S. Das Copyright aller Texte auf dieser Seite liegt ausschließlich bei Michael Schübeler.

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ION VEIN – Ion Vein

(Majesphere Records/Mortal Music) 12 Tracks, 50:57 min. Seit 2003 hat man nichts mehr von ION VEIN gehört. Nun sind die Jungs aus Chicago wieder da. Daß die Musik nicht mehr dieselbe ist wie vor 11 Jahren kann man sich ausmalen, zumal von dem Line-Up, das „Reigning Memories“ eingespielt hat, nur noch Gitarrist und Keyboarder Chris [...]

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Aktuelle Interviews

ION VEIN – Ion Vein

20. Oktober 2014

(Majesphere Records/Mortal Music)

12 Tracks, 50:57 min.

Seit 2003 hat man nichts mehr von ION VEIN gehört. Nun sind die Jungs aus Chicago wieder da. Daß die Musik nicht mehr dieselbe ist wie vor 11 Jahren kann man sich ausmalen, zumal von dem Line-Up, das „Reigning Memories“ eingespielt hat, nur noch Gitarrist und Keyboarder Chris Lotesto übrig ist.

Der Sound ist härter geworden, die progressiven Elemente sind weg. Geblieben ist die Klasse, die Fähigkeit, packende Songs voller interessanter Details zu schreiben – und Produzent Neil Kernon. Der Sound-Guru, der einst QUEENSRYCHE, DOKKEN oder Hall & Oates klanglich in Szene setzte und heute auf Death Metal spezialisiert ist, hat ION VEIN die Treue gehalten.

Die 12 neuen Songs belegen zweifelsfrei warum: Kraftstrotzender Heavy Metal in der Tradition der klassischen VICIOUS RUMORS mit teilweise sogar latent hitverdächtigen mehrstimmigen Refrains („Face The Truth“, „This Is Me“), ein Wahnsinnsdrummer (Chuck White!) und mit Scott Featherstone ein überragender Sänger, der mit seinem Ausdruck und seiner Intonation souverän die Szene beherrscht. So eindrucksvoll habe ich ihn bei seiner zweiten Band ENERTIA bislang nicht gehört! Dabei macht es ihm nichts aus, in „This Is Me“, „Anger Inside“ und der balladesken Powernummer „Alone“ auch seine verletzliche Seite zu zeigen. Auch den Schlußkracher „Twist Of Fate“ wird jeder qualitätsbewußte Headbanger sofort ins Herz schließen. Einer der Metal-Geheimtips 2014!

Dieses Review erscheint im EMPIRE #108 (5/14)

EVADING AZRAEL – Population Zero (Amazon-Version)

19. Oktober 2014

(Eigenproduktion)

13 Tracks, 53:12 min.

Über Kickstarter haben EVADING AZRAEL ihre erste Full-Length-CD finanziert. Zu Beginn gleich mal ein Tip zum richtigen „Umgang“ mit „Population Zero“: Wie gut die 13 Stücke wirklich sind, erkennt man am schnellsten, wenn man sie entgegen der Gewohnheit, zunächst nur die Musik auf sich wirken zu lassen, gleich beim ersten Hören mit dem Textblatt in der Hand genießt. Das im März 2011 gegründete Quintett aus St. Louis/Missouri hat nämlich ein ziemlich kantiges Album geschaffen, dessen 53 Minuten es einem nicht leicht machen.

Die Musik von EVADING AZRAEL ist äußerst rhythmisch und Groove-basiert (starker Drummer!). Wenig klassische Soli, dafür viele Riffs. An die Grunts muß man sich gewöhnen, an Tasha Eatons klagenden Gesang nicht. Hat was von Vanessa Carlton in der Stimme! Allerdings wurde erst bei Titel Nr. 5, dem getragenen „Caesura“, aus „An wen erinnert die mich bloß?“ mit einem Schlag Gewißheit. Wenn man sich daran macht, die schreiberische Klasse der Gruppe zu ergründen, lohnt sich ein Vergleich von „Self Destruct“, wo der Rotschopf mit “seiner” Stimme nur sporadisch zu hören ist, mit der komplett von Frau Eaton gesungenen, extrem spannenden akustischen Version ganz am Ende dieses Silberlings.

„Population Zero“ ist ein sperriges, intensives Album, das von Song zu Song stärker und abwechslungsreicher wird und den Hörer für seine beim Erarbeiten investierte Zeit bei „Farewell“, dem sensiblen Ruhepol „After All“, wo Tasha ihre ganze Palette auffährt, oder der Wundertüte „The Odyssey“ mit so manchem Aha-Erlebnis belohnt.

Checkt mal auf YouTube das eindrucksvoll mit gezeichneten Zombie-Motiven unterlegte „Cataclysm“! Cooles Zeux!! In den anderen Clips erfährt man auch, wie die Musiker aussehen – und wer für die Grunts verantwortlich ist… Das Booklet enthält nämlich keine Bilder. Und sorry für die kleine Irreführung!

Dieses Review erschien auf Amazon.de

EVADING AZRAEL – Population Zero (EMPIRE-Version)

19. Oktober 2014

(Eigenproduktion)

13 Tracks, 53:12 min.

Über Kickstarter haben EVADING AZRAEL ihre erste Full-Length-CD finanziert. Zu Beginn gleich mal ein Tip zum richtigen „Umgang“ mit „Population Zero“: Wie gut die 13 Stücke wirklich sind, erkennt man am schnellsten, wenn man sie entgegen der Gewohnheit, zunächst nur die Musik auf sich wirken zu lassen, gleich beim ersten Hören mit dem Textblatt in der Hand genießt. Das im März 2011 gegründete Quintett aus St. Louis/Missouri hat nämlich ein ziemlich kantiges Album geschaffen, dessen 53 Minuten es einem nicht leicht machen.

Die Musik von EVADING AZRAEL ist äußerst rhythmisch und Groove-basiert (starker Drummer!). Wenig klassische Soli, dafür viele Riffs. An die Grunts muß man sich gewöhnen, an Tasha Eatons klagenden Gesang nicht. Hat was von Vanessa Carlton in der Stimme! Allerdings wurde erst bei Titel Nr. 5, dem getragenen „Caesura“, aus „An wen erinnert die mich bloß?“ mit einem Schlag Gewißheit.

Wenn man sich daran macht, die schreiberische Klasse der Gruppe zu ergründen, lohnt sich ein Vergleich von „Self Destruct“, wo der Rotschopf nur sporadisch zu hören ist, mit der komplett von Frau Eaton gesungenen, extrem spannenden akustischen Version ganz am Ende dieses Silberlings.

„Population Zero“ ist ein sperriges, intensives Album, das von Song zu Song stärker und abwechslungsreicher wird und den Hörer für seine beim Erarbeiten investierte Zeit bei „Farewell“, dem sensiblen Ruhepol „After All“, wo Tasha ihr ganze Palette auffährt, oder der Wundertüte „The Odyssey“ mit so manchem Aha-Erlebnis belohnt.

Checkt mal auf YouTube das eindrucksvoll mit gezeichneten Zombie-Motiven unterlegte „Cataclysm“! Cooles Zeux!! In den anderen Clips erfährt man auch, wie die Musiker aussehen – und wer für die Grunts verantwortlich ist. Das Booklet enthält nämlich keine Bilder.

Dieses Review erscheint im EMPIRE #108 (5/14)