Auf ein Wort!

Oh nein, jetzt treibt sich dieser Spacko auch noch im Netz rum!!! Tut dat Not?!? Aber hallo! Hier gibt es Interviews, Reviews und mehr. Allem gemeinsam: Der ganze Krempel ist komplett von mir! Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden... Was wollt Ihr sonst noch hier sehen? Ideen habe ich reichlich, möchte aber zuerst wissen, was Euch interessiert. Teilt es mir mit, z.B. als Kommentar. Spezielle Fragen zu mir und meiner Arbeit, Lob und Kritik aller Art ("Wie besoffen muß man sein, um so einen Mist zu verzapfen?") - egal was. Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt... Haut rein, Ihr Eierbären! Michael P.S. Das Copyright aller Texte auf dieser Seite liegt ausschließlich bei Michael Schübeler.

Artikel

Seiten

Letztes Interview

13
11
TORI AMOS – Unrepentant Geraldines (JPC-Version)

(Mercury Classics/Universal) 15 Tracks, 64:39 min. VÖ: 9.5.14 Die 13. Studioarbeit von Tori Amos trifft einen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. „Unrepentant Geraldines“ – und ich hätte NIE gedacht, daß ich das in diesem Leben schreiben würde – atmet tatsächlich ein wenig das einzigartige Flair ihres legendären Solo-Debüts „Little Earthquakes“ von 1992. Doch sofort [...]

mehr lesen...

Aktuelle Interviews

TORI AMOS – Unrepentant Geraldines (JPC-Version)

13. November 2014

(Mercury Classics/Universal)

15 Tracks, 64:39 min.

VÖ: 9.5.14

Die 13. Studioarbeit von Tori Amos trifft einen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. „Unrepentant Geraldines“ – und ich hätte NIE gedacht, daß ich das in diesem Leben schreiben würde – atmet tatsächlich ein wenig das einzigartige Flair ihres legendären Solo-Debüts „Little Earthquakes“ von 1992. Doch sofort regt sich Skepsis: Ist das wirklich wahr? Oder kommt es mir nur so vor, weil ich gerne möchte, daß es so ist? Selbst wenn, dieser eine überwältigende Moment war es wert!

Nach hochinteressanten, aber streckenweise extrem anstrengenden Konzeptalben, Ausflügen in die Klassik und sogar einer Weihnachtsplatte (die allesamt vielleicht sogar notwendig waren, um wieder zu den Anfängen zurückzufinden) ist die Leichtigkeit zurück. Und damit für den Hörer der Genuß. Die neue alte Schlichtheit betrifft auch die Texte, die so nachvollziehbar sind wie seit Ewigkeiten nicht. Das paßt nicht jedem; beinharte Toristi finden ihre Lyrik auf „Unrepentant Geraldines“ nichtssagend, beliebig, sogar billig.

Damit dieser Eindruck nicht entsteht, sei dringend zum Erwerb der Digi-Version geraten. Die bietet mit dem traumhaften „Forest Of Glass“ eine der schönsten Kompositionen als Extra. Obendrein eine DVD mit einem 5:30 Minuten langen Rundgang durchs Studio (bei dem man lernt, daß für Tori alle Instrumente weiblich sind), einem mit „Trouble´s Lament“ unterlegten und genauso langen (3:40 Minuten) Fotoshoot (der zeigt, daß besagte Leichtigkeit in keinster Weise das Drumherum betrifft) und einem wahrlich erhellenden Interview. Nach diesen 31 Minuten hört mit Sicherheit mancher die Lieder mit anderen Ohren. Erst recht, weil Tori hier ganz normal redet. Ihre Ausdrucksweise hat, genau wie die neuen Songs, so gar nichts Kryptisches (mehr).

Ein Gespräch wie dieses ist genau das, was ich auf einer Bonus-DVD der 50-jährigen immer haben wollte. Vielen, vielen Dank dafür! Und für diese fabelhafte Platte. Ganz besonders für die Gefühle; sowohl für die, die rüberkommen, als auch für die, die sie auslöst.

Dieses Review erschien auf jpc.de

TORI AMOS – Unrepentant Geraldines (Amazon-Version)

09. November 2014

(Mercury Classics/Universal)

15 Tracks, 64:39 min.

VÖ: 9.5.14

Die 13. Studioarbeit von Tori Amos trifft einen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. „Unrepentant Geraldines“ – und ich hätte NIE gedacht, daß ich das in diesem Leben schreiben würde – atmet tatsächlich ein wenig das einzigartige Flair ihres legendären Solo-Debüts „Little Earthquakes“ von 1992. Doch sofort regt sich Skepsis: Ist das wirklich wahr? Oder kommt es mir nur so vor, weil ich gerne möchte, daß es so ist? Selbst wenn, dieser eine überwältigende Moment war es wert!

Nach hochinteressanten, aber streckenweise extrem anstrengenden Konzeptalben, Ausflügen in die Klassik und sogar einer Weihnachtsplatte (die allesamt vielleicht sogar notwendig waren, um wieder zu den Anfängen zurückzufinden) ist die Leichtigkeit zurück. Und damit für den Hörer der Genuß. Die neue alte Schlichtheit betrifft auch die Texte, die so nachvollziehbar sind wie seit Ewigkeiten nicht. Das paßt nicht jedem; beinharte Toristi finden ihre Lyrik auf „Unrepentant Geraldines“ nichtssagend, beliebig, sogar billig.

Damit dieser Eindruck nicht entsteht, sei dringend zum Erwerb der Digi-Version geraten. Die bietet mit dem traumhaften „Forest Of Glass“ eine der schönsten Kompositionen als Extra. Obendrein eine DVD mit einem 5:30 Minuten langem Rundgang durchs Studio (bei dem man lernt, daß für Tori alle Instrumente weiblich sind), einem mit „Trouble´s Lament“ unterlegten und genauso langen (3:40 Minuten) Fotoshoot (der zeigt, daß besagte Leichtigkeit in keinster Weise das Drumherum betrifft) und einem wahrlich erhellenden Interview. Nach diesen 31 Minuten hört mit Sicherheit mancher die Lieder mit anderen Ohren.

Letzteres ist genau das, was ich auf einer Bonus-DVD der 50-jährigen immer haben wollte. Vielen, vielen Dank dafür! Und für diese fabelhafte Platte. Ganz besonders für die Gefühle; sowohl für die, die rüberkommen, als auch für die, die sie auslöst.

Dieses Review erschien auf Amazon.de

TORI AMOS – Unrepentant Geraldines (EMPIRE-Version)

08. November 2014

(Mercury Classics/Universal)

15 Tracks, 64:39 min.

VÖ: 9.5.14

Seit fünf Jahren wurde keine Tori Amos-CD im EMPIRE besprochen. Nicht nur deshalb trifft einen die 13. Studioarbeit der Amerikanerin wie ein Blitz aus heiterem Himmel. „Unrepentant Geraldines“ – und ich hätte NIE gedacht, daß ich das in diesem Leben schreiben würde – atmet tatsächlich ein wenig das einzigartige Flair ihres legendären Solo-Debüts „Little Earthquakes“ von 1992. Doch sofort regt sich Skepsis: Ist das wirklich wahr? Oder kommt es mir nur so vor, weil ich gerne möchte, daß es so ist? Selbst wenn, dieser eine überwältigende Moment war es wert! Nach hochinteressanten, aber streckenweise extrem anstrengenden Konzeptalben, Ausflügen in die Klassik und sogar einer Weihnachtsplatte (die allesamt vielleicht sogar notwendig waren, um wieder zu den Anfängen zurückzufinden) ist die Leichtigkeit zurück. Und damit für den Hörer der Genuß. Die neue alte Schlichtheit betrifft auch die Texte, die so nachvollziehbar sind wie seit Ewigkeiten nicht. Das paßt nicht jedem; beinharte Tori-Fans finden ihre Lyrik auf „Unrepentant Geraldines“ nichtssagend, beliebig, sogar billig.

Damit dieser Eindruck nicht entsteht, sei dringend zum Erwerb der Digi-Version geraten. Die bietet mit dem traumhaften „Forest Of Glass“ eine der schönsten Kompositionen als Extra. Obendrein eine DVD mit einem 5:30 Minuten langem Rundgang durchs Studio (bei dem man lernt, daß für Tori alle Instrumente weiblich sind), einem mit „Trouble´s Lament“ unterlegten und genauso langen (3:40 Minuten) Fotoshoot (der zeigt, daß besagte Leichtigkeit in keinster Weise das Drumherum betrifft) und einem wahrlich erhellenden Interview. Nach diesen 31 Minuten hört mit Sicherheit mancher die Lieder mit anderen Ohren. Das ist genau das, was ich von einer Bonus-DVD der 50-jährigen immer haben wollte. Vielen, vielen Dank dafür! Und für diese fabelhafte Platte. Für die Gefühle; sowohl für die, die rüberkommen, als auch für die, die sie auslöst. Zauberschön.

Dieses Review erscheint im EMPIRE #109 (5/14)