Auf ein Wort!

Oh nein, jetzt treibt sich dieser Spacko auch noch im Netz rum!!! Tut dat Not?!? Aber hallo! Hier gibt es Interviews, Reviews und mehr. Allem gemeinsam: Der ganze Krempel ist komplett von mir! Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden... Was wollt Ihr sonst noch hier sehen? Ideen habe ich reichlich, möchte aber zuerst wissen, was Euch interessiert. Teilt es mir mit, z.B. als Kommentar. Spezielle Fragen zu mir und meiner Arbeit, Lob und Kritik aller Art ("Wie besoffen muß man sein, um so einen Mist zu verzapfen?") - egal was. Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt... Haut rein, Ihr Eierbären! Michael P.S. Das Copyright aller Texte auf dieser Seite liegt ausschließlich bei Michael Schübeler.

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SLEEPWAVE – Broken Compass (Amazon-Version)

(Epitaph Records/Indigo) 11 Tracks, 38:08 min. Mein erster Gedanke: „Cooles Design! Schlicht. Kühl. Elegant.“ Das setzt sich im Sound fort. Doch im Gegensatz zu Acts wie WINTERGARDEN wirkt die klangliche Kühle, die auf die Kappe von BRING ME THE HORIZON-Produzent David Bendeth gehen dürfte, nicht abweisend. Was die Musik betrifft sind SLEEPWAVE eine weitere Gruppe, [...]

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SLEEPWAVE – Broken Compass (Amazon-Version)

05. April 2015

(Epitaph Records/Indigo)

11 Tracks, 38:08 min.

Mein erster Gedanke: „Cooles Design! Schlicht. Kühl. Elegant.“ Das setzt sich im Sound fort. Doch im Gegensatz zu Acts wie WINTERGARDEN wirkt die klangliche Kühle, die auf die Kappe von BRING ME THE HORIZON-Produzent David Bendeth gehen dürfte, nicht abweisend.

Was die Musik betrifft sind SLEEPWAVE eine weitere Gruppe, bei der ich deutliche LINKIN PARK-Anleihen heraushöre. Gleich der Opener „Paper Planes“ ist LP in Reinkultur! Das kann einem natürlich auch mal zuviel werden, aber im Moment bin ich davon noch weit entfernt. Ich stehe unheimlich auf die Kombination aus Power, Melodie und Elektronik mit unterschiedlicher Gewichtung der einzelnen Komponenten. Während NOTHING MORE oder BUILDING 429 die Melodien stärker in den Mittelpunkt rücken, sind SLEEPWAVE keine plumpen Kopisten, wie man zunächst meinen könnte, sondern fahren als eine Art Underground-Version von Chester Bennington und Co. den härteren Kurs. „Replace Me“ ist ein schönes Beispiel dafür: ein kurzer Kracher, straight und stringent und trotzdem mit genau dem richtigen Maß an Eingängigkeit.

Bei „Through The Looking Glass“ funktioniert die Kombination ebenfalls perfekt. Da paßt einfach alles. Wie so oft in der Musik macht die Intensität den Unterschied. Und beim Titelstück „Broken Compass“ gibt es zum Schluss sogar noch die ganz großen Gefühle dazu. Ein Hammerteil, vor allem wenn man bedenkt, in welchen Gefilden Sänger Spencer Chamberlain zuvor mit UNDEROATH unterwegs war. Man hört ihm an, dass er froh und glücklich ist, genau so etwas jetzt tun zu können.

Allerdings darf man nicht verschweigen, dass nicht alle 11 Songs ein derart hohes Niveau erreichen. Nummern wie „Repeat Routine“ oder „Whole Again“ könnten von jeder x-beliebigen Modern Rock-Formation stammen. Da fehlt vor allem die individuelle Note – einfach das Besondere! Oder wie es ein Kritiker ausdrückte: „Es ist fast so, als hätten sie ihren Track „Repeat Routine“ wörtlich genommen, mit einem hohen Anteil an Songs, die wie ein Phantombild voneinander klingen.“ Und bei gerade mal 38 Minuten Laufzeit tut schwächeres Material natürlich doppelt weh!

Dieses Review erschien auf Amazon.de

 

SLEEPWAVE – Broken Compass (EMPIRE-Version)

04. April 2015

(Epitaph Records/Indigo)

11 Tracks, 38:08 min.

Mein erster Gedanke: „Cooles Design! Schlicht. Kühl. Elegant.“ Das setzt sich im Sound fort. Doch im Gegensatz zu Acts wie WINTERGARDEN wirkt die klangliche Kühle, die auf die Kappe von BRING ME THE HORIZON-Produzent David Bendeth gehen dürfte, nicht abweisend. Was die Musik betrifft sind SLEEPWAVE eine weitere Gruppe, bei der ich deutliche LINKIN PARK-Anleihen heraushöre. Gleich der Opener „Paper Planes“ ist LP in Reinkultur! Das kann einem natürlich auch mal zuviel werden, aber im Moment bin ich davon noch weit entfernt. Ich stehe unheimlich auf die Kombination aus Power, Melodie und Elektronik mit unterschiedlicher Gewichtung der einzelnen Bestandteile. Während etwa NOTHING MORE die Melodien stärker betonen, sind SLEEPWAVE keine plumpen Kopisten, wie man zunächst meinen könnte, sondern fahren als eine Art Underground-Version von Chester Bennington und Co. den härteren Kurs. „Replace Me“ ist ein schönes Beispiel dafür: ein kurzer Kracher, straight und stringent und trotzdem mit genau dem richtigen Maß an Eingängigkeit. Bei „Through The Looking Glass“ und “Hold Up My Head” funktioniert die Kombination ebenfalls perfekt. Da paßt einfach alles. Wie so oft in der Musik macht die Intensität den Unterschied. Und beim Titelstück „Broken Compass“ gibt es zum Schluß sogar noch die ganz großen Gefühle dazu. Ein Hammerteil, vor allem wenn man bedenkt, in welchen Gefilden Sänger Spencer Chamberlain vorher unterwegs war. Man hört ihm an, daß er froh und glücklich ist, genau so etwas jetzt tun zu können. Allerdings darf man nicht verschweigen, daß nicht alle 11 Songs ein hohes Niveau erreichen. Nummern wie „Repeat Routine“ oder „Whole Again“ könnten von jeder x-beliebigen Band stammen. Da fehlt die individuelle Note, das Besondere – eben die Intensität! Oder wie es ein Kritiker ausdrückte: „Es ist fast so, als hätten sie ihren Track „Repeat Routine“ wörtlich genommen, mit einem hohen Anteil an Songs, die wie ein Phantombild voneinander klingen.“ Und bei gerade mal 38 Minuten Laufzeit tut schwächeres Material natürlich doppelt weh!

Dieses Review erscheint im EMPIRE #110 (2/15)

SLEEPWAVE – Broken Compass (EMPIRE-Originalversion)

04. April 2015

(Epitaph Records/Indigo)

11 Tracks, 38:08 min.

Mein erster Gedanke: „Cooles Design! Schlicht. Kühl. Elegant.“ Das setzt sich im Sound fort. Doch im Gegensatz zu Acts wie WINTERGARDEN wirkt die klangliche Kühle, die vermutlich auf die Kappe von BRING ME THE HORIZON-Produzent David Bendeth geht, nicht abweisend. Was die Musik betrifft sind SLEEPWAVE eine weitere Gruppe, bei der ich deutliche LINKIN PARK-Anleihen heraushöre. Das kann einem natürlich auch mal zuviel werden, aber im Moment bin ich davon noch weit entfernt. Ich stehe unheimlich auf die Kombination aus Power, Melodie und Elektronik mit unterschiedlicher Gewichtung der einzelnen Bestandteile. Während etwa NOTHING MORE die Melodien stärker hervorheben, fahren SLEEPWAVE als eine Art Underground-Version von LINKIN PARK den härteren Kurs. „Replace Me“ ist ein schönes Beispiel dafür: ein kurzer Kracher, straight und stringent und trotzdem mit Ohrwurmqualitäten. Bei „Through The Looking Glass“ funktioniert die Kombination ebenfalls perfekt. Da paßt einfach alles. Und beim Titelstück „Broken Compass“ gibt es zum Schluß sogar die ganz großen Gefühle. Ein Hammerteil, vor allem wenn man bedenkt, in welchen Gefilden Sänger Spencer Chamberlain vorher unterwegs war. Man hört ihm an, daß er froh und glücklich ist, genau so etwas jetzt tun zu können. Allerdings erreichen nicht alle 11 Songs ein hohes Niveau. Nummern wie „Repeat Routine“ oder „Whole Again“ könnten von jeder x-beliebigen Band stammen. Da fehlt die individuelle Note – einfach das Besondere! Oder wie es ein Kritiker ausdrückte: „Es ist fast so, als hätten sie ihren Track „Repeat Routine“ wörtlich genommen, mit einem hohen Anteil an Songs, die wie ein Phantombild voneinander klingen.“ Und bei gerade mal 38 Minuten Laufzeit tut schwächeres Material natürlich doppelt weh!

Dieses Review erscheint im EMPIRE #110 (2/15)