Auf ein Wort!

Oh nein, jetzt treibt sich dieser Spacko auch noch im Netz rum!!! Tut dat Not?!? Aber hallo! Hier gibt es Interviews, Reviews und mehr. Allem gemeinsam: Der ganze Krempel ist komplett von mir! Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden... Was wollt Ihr sonst noch hier sehen? Ideen habe ich reichlich, möchte aber zuerst wissen, was Euch interessiert. Teilt es mir mit, z.B. als Kommentar. Spezielle Fragen zu mir und meiner Arbeit, Lob und Kritik aller Art ("Wie besoffen muß man sein, um so einen Mist zu verzapfen?") - egal was. Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt... Haut rein, Ihr Eierbären! Michael P.S. Das Copyright aller Texte auf dieser Seite liegt ausschließlich bei Michael Schübeler.

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An die vollgepißten Hühnerlecker von den Taliban:

Ich pisse, scheiße und kotze auf euch „Männer“, auf eure „Ehre“ und auf euren „Gott“. Wer Kinder und Frauen behandelt wie ihr, verdient es nicht zu leben. Ihr habt Glück, daß ich keine Scheiße anfasse. Ihr könnt euch ja nicht mal rasieren. Tut mir einen Gefallen und verreckt an eurer eigenen Scheiße. Und wehe, einer kneift, [...]

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Aktuelle Interviews

An die vollgepißten Hühnerlecker von den Taliban:

16. Dezember 2014

Ich pisse, scheiße und kotze auf euch „Männer“, auf eure „Ehre“ und auf euren „Gott“.

Wer Kinder und Frauen behandelt wie ihr, verdient es nicht zu leben. Ihr habt Glück, daß ich keine Scheiße anfasse. Ihr könnt euch ja nicht mal rasieren.

Tut mir einen Gefallen und verreckt an eurer eigenen Scheiße. Und wehe, einer kneift, ihr feigen Schweine. Ups, jetzt habe ich die armen Tiere beleidigt.

DÉPARLISE – Herzlich Willkommen (Amazon-Version)

11. Dezember 2014

(In Bloom Records/Rough Trade)

11 Tracks, 43:58 min.

„Herzlich Willkommen“ hieß mal ein Album von Jule Neigel, doch mit deren (auf Platte) recht harmlosem Deutsch-Pop hat das Debüt von DÉPARLISE wenig gemein.

Das Quartett aus Bayern begrüßt den Hörer im Titelsong mit pulsierendem HipHop, oder, wie die Jungs selbst es nennen, mit „Tanzmusik mit Sprechgesang“, verblüffen mit ungewöhnlichen Rhythmuswechseln und haben Trompete und Posaune als zusätzlichen Treibsatz eingebaut. Ein furioser Start. Klasse! Mancher, ob des wilden Stilmixes verwirrt, mag den Musikern spontan raten, sich doch erst einmal einig zu werden, was sie denn nun spielen wollen, aber bei dieser Nummer funktioniert das hervorragend und macht richtig Laune!

Und das ist keine Eintagsfliege: „Karel“ treibt mit jazzig-effektivem Schlagzeugspiel den Blutdruck in die Höhe. Wer dabei stillsitzen kann ist taub! Gar noch mal eine Steigerung gelingt bei „Koma“ mit seinem coolen Ska-Shuffle und einem geilen rock´n´rolligen Gitarrensolo und dem rundum stimmigen „Lächerlich“, in dem DÉPARLISE das volle Potential ihrer Fähigkeiten ausschöpfen. Bravo!

Das gelingt nicht immer, aber das – sozusagen – zweite Titelstück „Déparlise“ klingt zum Abschluß noch mal wie DIE ÄRZTE auf Ska mit HipHop-Versen – irre! Nur mit „Entschuldigung Bitte“ werde ich nicht recht warm. Musik und Gesang kommen hier einfach nicht zusammen. Franz Brenninger, „der traurige Augustin“, singt nicht schlecht, das wäre zu hart, aber über ein ganzes Album hinweg fehlt ihm zumindest im Moment noch die Ausdrucksstärke. Beim persönlichen „Brief An Den Vater“ übertrifft er sich selbst, aber z.B. auf „Ja Klar“ kann er mit der Qualität der Musik nicht mithalten. Oft sind es einfach zuviele Worte in zu kurzer Zeit, aber das hat er sich ja selbst ausgesucht!

Insgesamt dennoch eine in ihren stärksten Momenten wie ein Flummi auf und ab hüpfende Platte mit skurrilem Wortwitz, die Spaß macht!

Dieses Review erschien auf Amazon.de

 

DÉPARLISE – Herzlich Willkommen (Original-Version)

10. Dezember 2014

(In Bloom Records/Rough Trade)

11 Tracks, 43:58 min.

„Herzlich Willkommen“ hieß mal ein Album von Jule Neigel, doch mit deren (auf Platte) recht harmlosem Deutsch-Pop hat das Debüt von DÉPARLISE wenig gemein.

Das Quartett aus Bayern begrüßt den Hörer im Titelsong mit pulsierendem HipHop, oder, wie die Jungs selbst es nennen, mit „Tanzmusik mit Sprechgesang“, verblüffen mit ungewöhnlichen Rhythmuswechseln und haben Trompete und Posaune als zusätzlichen Treibsatz eingebaut. Mancher, ob des wilden Stilmixes verwirrt, mag den Musikern spontan raten, sich doch erst einmal einig zu werden, was sie denn nun spielen wollen, aber bei dieser Nummer funktioniert das hervorragend und macht richtig Laune! Und das ist keine Eintagsfliege: „Karel“ treibt den Blutdruck in ähnliche Höhen. Wer dabei stillsitzen kann ist taub! Gar noch mal eine Steigerung gelingt bei „Koma“ mit seinem coolen Ska-Shuffle und einem geilen rock´n´rolligen Gitarrensolo und dem rundum stimmigen „Lächerlich“, in dem DÉPARLISE das volle Potential ihrer Fähigkeiten ausschöpfen. Bravo! Das gelingt nicht immer, aber der Titelsong klingt zum Abschluß noch mal wie DIE ÄRZTE auf Ska mit HipHop-Versen – irre! Nur mit „Entschuldigung Bitte“ werde ich nicht recht warm. Musik und Gesang kommen hier einfach nicht zusammen. Franz Brenninger, „der traurige Augustin“, singt nicht schlecht, das wäre zu hart, aber über ein ganzes Album fehlt ihm zumindest im Moment noch die Ausdrucksstärke. Auf dem persönlichen „Brief An Den Vater“ übertrifft er sich selbst, aber z.B. auf „Ja Klar“ kann er mit der Qualität der Musik nicht mithalten. Insgesamt dennoch eine in ihren stärksten Momenten wie ein Flummi auf und ab hüpfende Platte mit skurrilem Witz, die Spaß macht!

Wer jetzt neugierig geworden, aber noch unschlüssig ist, lese als Ergänzung das Review auf Powermetal.de.

Auffällig: Die Homepage der Band ist bereits wieder abgeschaltet. Ein schlechtes Zeichen.

Dieses Review erscheint im EMPIRE #109 (1/15)