Auf ein Wort!

Oh nein, jetzt treibt sich dieser Spacko auch noch im Netz rum!!! Tut dat Not?!? Aber hallo! Hier gibt es Interviews, Reviews und mehr. Allem gemeinsam: Der ganze Krempel ist komplett von mir! Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden... Was wollt Ihr sonst noch hier sehen? Ideen habe ich reichlich, möchte aber zuerst wissen, was Euch interessiert. Teilt es mir mit, z.B. als Kommentar. Spezielle Fragen zu mir und meiner Arbeit, Lob und Kritik aller Art ("Wie besoffen muß man sein, um so einen Mist zu verzapfen?") - egal was. Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt... Haut rein, Ihr Eierbären! Michael P.S. Das Copyright aller Texte auf dieser Seite liegt ausschließlich bei Michael Schübeler.

Artikel

Seiten

Letztes Interview

04
09
NICKELBACK – Feed The Machine (EMPIRE-Originalversion)

(BMG/Warner) 11 Tracks, 43:04 min. VÖ: 16.6.17 Da ich zu Feigheit, Heimtücke und Hinterlist nicht fähig bin, tauge ich nicht zum Extremisten, egal welcher Art. Auch anonyme Haßtiraden im Netz sind eine Art von Extremismus. Damit vergeude ich meine Zeit nicht. Deshalb habe ich auch nicht mitgekriegt, daß NICKELBACK die meistgehaßte Band des Planeten sind. [...]

mehr lesen...

Aktuelle Interviews

CROWN OF THINGS – 2nd Life (EMPIRE-Originalversion)

(Eigenproduktion)

10 Tracks, 39:38 min.

VÖ: 25.5.17

Vom Covermotiv her würde man auf Musik im Stile von KRAFTWERK tippen. Diese Vermutung geht aber weit daneben. CROWN OF THINGS aus Bielefeld spielen groovigen Indie Rock. Sänger und Gitarrist Marcus Kleinhenrich, Bassist Michael Witt und Schlagzeuger Jonas Tonnat nutzen die Möglichkeiten, die eine Dreierbesetzung bietet, bereits recht gut aus. Da geht zwar noch mehr, aber insbesondere der Umgang mit Laut/Leise-Dynamik ist top. Gerade die akustischen Teile sind sehr geschickt platziert, und manches Break kommt echt unerwartet. Was die Arrangements betrifft, offenbaren CROWN OF THINGS außergewöhnliches Talent.

Doch auch auf das Verfassen von hörenswertem Liedgut verstehen sich die Jungs. „Letters To Myself“ ist z.B. eine auf das Nötigste reduzierte Ballade, bei der man herrlich seinen Gedanken nachhängen oder – den entsprechenden Gemütszustand vorausgesetzt – auch in Herzschmerz oder Selbstmitleid versinken kann. Zunächst eher unscheinbar, entwickelt sich das Stückvon der Tiefe her zum Highlight auf „2nd Life“!

Das flotte „Awake“, „City Lights“ (rundum gelungen und einfach gut!) und der melancholische Sechsminüter „A Gloom In The Dark“ zeigen sehr schön den aktuellen Stand der Band. Wenn die Entwicklung nur annähernd in dem Tempo weitergeht, wird Marcus´ Gesang allerdings irgendwann nicht mehr Schritt halten können. Bei „Drifting“ stößt er an seine Grenzen, beim folgenden „The Release“ überschreitet er sie (Aua!). Sogar meine Mutter runzelte die Stirn, als ich die CD im Auto spielte. Das ist ein klares Warnsignal! Nicht nur wegen dem Unmut meiner Mum werden sich CROWN OF THINGS über kurz oder lang wahrscheinlich nach einem hauptamtlichen Sänger umschauen müssen, der die Gefühle der Musik angemessen umsetzen kann. Musikalisch ist „2nd Life“ nämlich richtig stark! Auf der Platte finden sich einige Perlen, die das gewisse Etwas haben und deutlich zeigen, was da in Zukunft noch kommen kann. Die Scheibe macht umso mehr Spaß, je mehr man sich darin vertieft, zumal Produzent Daniel Sonntag im Sloppy Beats-Studio in Berlin exzellente Arbeit geleistet hat.

 

 

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.