Auf ein Wort!

Oh nein, jetzt treibt sich dieser Spacko auch noch im Netz rum!!! Tut dat Not?!? Aber hallo! Hier gibt es Interviews, Reviews und mehr. Allem gemeinsam: Der ganze Krempel ist komplett von mir! Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden... Was wollt Ihr sonst noch hier sehen? Ideen habe ich reichlich, möchte aber zuerst wissen, was Euch interessiert. Teilt es mir mit, z.B. als Kommentar. Spezielle Fragen zu mir und meiner Arbeit, Lob und Kritik aller Art ("Wie besoffen muß man sein, um so einen Mist zu verzapfen?") - egal was. Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt... Haut rein, Ihr Eierbären! Michael P.S. Das Copyright aller Texte auf dieser Seite liegt ausschließlich bei Michael Schübeler.

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NICKELBACK – Feed The Machine (EMPIRE-Originalversion)

(BMG/Warner) 11 Tracks, 43:04 min. VÖ: 16.6.17 Da ich zu Feigheit, Heimtücke und Hinterlist nicht fähig bin, tauge ich nicht zum Extremisten, egal welcher Art. Auch anonyme Haßtiraden im Netz sind eine Art von Extremismus. Damit vergeude ich meine Zeit nicht. Deshalb habe ich auch nicht mitgekriegt, daß NICKELBACK die meistgehaßte Band des Planeten sind. [...]

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YASI HOFER – Faith (EMPIRE-Originalversion)

(36music/Eigenproduktion)

12 Tracks, 68:30 min.

VÖ: 13.1.17

Exakt 35 Monate nach „Yasi“ erfreut uns Yasi Hofer mit ihrem zweiten Album „Faith“. Man merkt, wie viel Arbeit, Zeit und Herzblut die Herrin der Saiten investiert hat. Trotzdem wirkt alles im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch leicht, als sei das alles gar nichts; auch wie es ihr gelingt, in allen Bereichen auf ihr Debüt eine Schippe draufzulegen – und das war bereits ein Meisterwerk! Das beginnt bei der Quantität (12 Tracks, 68:30 Minuten gegenüber 11 Tracks, 56:07 Minuten), geht weiter über Klang/Produktion, auch die Verpackung (Artwork, Layout) drückt die Dynamik und das Feuer in ihrer Musik noch besser aus, und gipfelt im Inhalt.

Yasi wirkt noch fokussierter und entschlossener als bei ihrer ersten CD, als sei sie mit dem festen Vorsatz an „Faith“ herangegangen, eine bessere Platte mit noch mitreißenderen und dennoch anspruchsvolleren Songs zu machen. Da sie mit halben Sachen gar nicht erst ihre Zeit verschwendet, hat sie mit der ihr eigenen Konsequenz jeden Aspekt ihrer Kunst optimiert. Jeder Ton wirkt schärfer, konturierter, zugleich aber durch ihr enormes Gefühl für Melodien und Harmonien auch wärmer und hat noch mehr Tiefe. Das gilt im übrigen nicht nur für ihre Gitarre, sondern auch für ihren Gesang. Ihre stimmlichen Fortschritte kann man am besten bei „Come Out To Me“ und „Liar“ hören. Yasis vielleicht größte Leistung besteht jedoch darin, selbst bei den verzwicktesten Passagen immer mit mindestens einem Auge den Song im Blick zu haben. Gegenüber anderen Gitarristen – die gewiß nicht weniger Mühe in ihre Musik investieren – hat man den Eindruck, daß diese erstaunliche Frau noch mehr Leidenschaft an den Tag legt. Vielleicht liegt es daran, daß ihre Musik besonders viele Hörer begeistert, die selbst kein Instrument spielen? Auch nach vielen Durchläufen begeistern die Songs wie beim ersten Mal. Hat man sich ein wenig in das Material eingefuchst, kann man sich richtig daran ergötzen, wie sie ihr Instrument innerhalb eines Songs die „Stimme“ wechseln läßt, ohne daß der Fluß der Musik auch nur für einen Sekundenbruchteil beeinträchtigt wird. Das ist wahre Meisterschaft!

Liebhaber edelster Rockmusik mit ganz dezenten Jazz- und Fusion-Spritzern müssen zumindest den Titelsong „Faith“, „Painting My Own World“, das rasante „Flying High“, „Cosmic Stars“ (völlig over the top; kein Wunder, daß Steve Vai gerade diese Nummer für seinen „She Rocks Volume I“-Sampler ausgewählt hat!) und „Clouds“ gehört haben. Danach sind sie garantiert vom Yasi-Virus (Yasiritis?) infiziert!!!

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