Auf ein Wort!

Oh nein, jetzt treibt sich dieser Spacko auch noch im Netz rum!!! Tut dat Not?!? Aber hallo! Hier gibt es Interviews, Reviews und mehr. Allem gemeinsam: Der ganze Krempel ist komplett von mir! Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, muß jeder für sich selbst entscheiden... Was wollt Ihr sonst noch hier sehen? Ideen habe ich reichlich, möchte aber zuerst wissen, was Euch interessiert. Teilt es mir mit, z.B. als Kommentar. Spezielle Fragen zu mir und meiner Arbeit, Lob und Kritik aller Art ("Wie besoffen muß man sein, um so einen Mist zu verzapfen?") - egal was. Bin gespannt, wie sich das hier entwickelt... Haut rein, Ihr Eierbären! Michael P.S. Das Copyright aller Texte auf dieser Seite liegt ausschließlich bei Michael Schübeler.

Artikel

Seiten

Letztes Interview

04
09
NICKELBACK – Feed The Machine (EMPIRE-Originalversion)

(BMG/Warner) 11 Tracks, 43:04 min. VÖ: 16.6.17 Da ich zu Feigheit, Heimtücke und Hinterlist nicht fähig bin, tauge ich nicht zum Extremisten, egal welcher Art. Auch anonyme Haßtiraden im Netz sind eine Art von Extremismus. Damit vergeude ich meine Zeit nicht. Deshalb habe ich auch nicht mitgekriegt, daß NICKELBACK die meistgehaßte Band des Planeten sind. [...]

mehr lesen...

Aktuelle Interviews

Archiv für die Kategorie ‘Editorial’

Zum Gedenken an RONNIE JAMES DIO

Sonntag, 04. Juli 2010

Ich hatte das große Vergnügen, zweimal mit Ronnie James Dio sprechen zu dürfen: ein Phoner zu “Angy Machines” 1996 (Wen´s interessiert: Das Ergebnis erschien als “Track-by-Track”-Story im LOW RIOT-Fanzine.). Der Hammer war aber unsere erste (und leider einzige) Begegnung beim Konzert in Osnabrück auf der “Strange Highways”-Tour. Ich war interviewmäßig noch verdammt grün und hatte 20 Minuten. Nach einer Weile setzte sich der Tourmanager dazu, um dafür zu sorgen, daß ich ja nicht überzog. Ich hatte den Eindruck, daß er auch ein bißchen auf meine Fragen achtete, aber ich war dank Ronnie, der mir den Eindruck vermittelte, genauso an mir interessiert zu sein wie ich an ihm und mich durch seine respektvolle Behandlung auf Augenhöhe hob, so in Fahrt, daß es mir bums war. Als der Manager unsere Unterhaltung beenden wollte, wehrte Ronnie ab und sagte zu mir: “Wir reden so lange wie du willst.” Am Ende waren es anderthalb Stunden!! Entscheidend war aber dieser Satz von Ronnie: “Haben wir uns schon mal getroffen? Es kommt mir vor, als ob wir uns schon jahrelang kennen würden.” In dem Moment gingen mir die Augen auf, zu was ich in der Lage bin, wenn alles zusammenkommt, wenn alles paßt. Richtig realisiert habe ich das erst Wochen später, als ich von meiner Euphoriewolke halbwegs wieder runter war. Damit hat Dio meine Laufbahn maßgeblich beeinflußt, im Nachhinein stärker als jeder andere Musiker. Das Gespräch mit ihm gehört qualitativ wie auch von der Atmosphäre her bis heute zu meinen absoluten Highlights. Es ist ungekürzt im TROUBADICKS von Markus Wosgien (heute bei Nuclear Blast) nachzulesen.

Diese Begegnung ist mir aber auch und vor allem deshalb in so lebhafter Erinnerung, weil Ronnie James Dio so bodenständig, ja bescheiden auftrat. Ein einzigartiger Musiker. Eine einzigartige Persönlichkeit. Ein einzigartiger Mensch. Danke, Ronnie!

Wahlzeit!

Dienstag, 25. August 2009

Am 27. September ist Bundestagswahl.

Die Frage ist alle 4 Jahre dieselbe: Wen oder was wählt man? Das heißt gleichzeitig: Wo macht man sein Kreuz NICHT? Und wählt man überhaupt???

Zunächst: Ich kann die wachsende Politikverdrossenheit gut verstehen. Auch ich verstehe jeden Tag ein kleines bißchen weniger, was in diesem unserem Lande abläuft.

Andererseits: Solange Menschen Leib und Leben aufs Spiel setzen, um die Möglichkeit zu bekommen, wählen zu dürfen, gehe ich letztlich doch zur Wahl – auch wenn es mir jedesmal schwerer fällt.

Zum Kreuz mit dem Kreuzchen: Unwählbar sind für mich die Roten, die Grünen, die Pißgelben um Oskar L., den größten Hetzer in der Geschichte der Bundesrepublik, und die Kackbraunen. Die Schwarzen nähern sich dieser No-Go-Zone immer mehr an, trotz der Umfragewerte unserer Bundes-Angela.

Bleibt die FDP. Der Heilsbringer sind Guido und seine Gang auch nicht, aber von den “Volksparteien” (haha!) das kleinste Übel.

Erschwerend kommt hinzu, daß die meisten Politiker unglaublich unsympathisch rüberkommen. Müntefering, Trittin oder Ulga mit dem Auto sind einfach nur ätzend. Sie machen, was sie wollen – zur Not auch gerne heimlich -, und ich bezahle den Scheiß!

Da schlägt die deutsche Schafsmentalität voll durch.

Und ab Oktober trifft uns alle der Hammer im Minutentakt…